Praktikum

Donnerstag, 28.03.2013

Eine Woche arbeiten ist jetzt rum und ich kann schon ein bisschen berichten.

Mein erster Tag fing ganz witzig an...Das ganze Büro hat mich mit afrikanischen Klamotten begrüßt und rum getrommelt und sie meinten, dass das deren Uniform wären und sie das tragen müssten Lachend Sie haben mich natürlich nur verarscht, aber im ersten Moment dachte ich schon: wo bist du hier denn gelandet Zunge raus 

Unser Büro ist echt nice.. Wir haben alle unseren Mac und ich hatte ein Willkommensschild auf meinem Platz stehen Lächelnd Wir sind insgesamt 8 Leute hier (alle deutsch, außer eine) und alle sind sehr nett. Hier sind auch noch zwei andere Praktikantinnen. Dann haben wir eine Köchin, die immer für uns Mittag kocht. Es gibt immer ganz viel gesundes und Salat, was ja jetzt nicht so mein Fall ist, aber ich habe mir vorgenommen jetzt immer ein bisschen davon zu probieren. Ich kann nicht verstehen, wie man Salat mögen kann..Das schmeckt einfach nach nichts , wie so ein Blatt halt...naja.

Am ersten Tag hat mir Laura (andere Praktikantin) alles gezeigt und erklärt. Das war ganz schön viel am Anfang, aber ich kann sie ja fragen, wenn ich mal nicht weiter weiß. Ja ansonsten arbeite ich von 9 - 18 Uhr und ich bekomme sogar 300Euro. Das wusste ich vorher gar nichtZunge raus

Garden Route

Freitag, 15.03.2013

 

1. Tag Cape Town - Oudtshoorn (422km)

Am  Donnerstag den 14.03 sind wir morgens früh aufgebrochen, da wir einen langen Weg vor uns hatten. Wir sind von Kapstadt aus die Route 62 durch die Weinanbaugebiete und kleinen süßen Orte nach Oudtshoorn gefahren. Während der Fahrt hatte ich öfter mal das Gefühl durchs australische Outback zufahren mit den Eukalyptusbäumen und dem roten Sand. Oudtshoorn ist bekannt für seine Straußenzucht und die Cango Caves. Dort angekommen haben wir uns kurz im Supermarkt eingedeckt und haben gemerkt, dass im ganzen Supermarkt nur Deutsche rumlaufen. Danach haben wir in unsere schöne Lodge eingecheckt und nach diesem heißen Tag ohne Klimaanlage im Auto, musste ich erstmal in den Pool springen. Dann gings auch relativ früh zu Bett, weil wir uns ja viel vorgenommen haben für die 6 Tage.

2. Tag Oudtshoorn - Addo Elephant Park (396km)

Um 6:30 Uhr klingelte der Wecker, damit wir pünktlich um 8 Uhr auf der Straußenfarm sein konnten. Wir haben eine Führung mitgemacht, bei der uns viel über die Strauße und deren Eier erzählt wurde. Außerdem durften wir sie füttern und sogar auf ihnen reiten, was ich mir natürlich nicht entgehen lassen konnte Zunge raus Die Führung war ganz interessant und auch der Ritt war witzig und sehr holprig. Anschließend haben wir uns ein Straußenei gekauft und Straußenfedern und Mama und Rick haben sogar Straußenfleisch gegessen. Danach ging es zu den Cango Caves, die zu den schönsten Höhlensystemen der Welt gehören. Dort haben wir eine 60min Führung durch die Höhlen gemacht. Dann wurde es auch Zeit, dass wir uns auf den Weg nach Addo machen, da wir eigt eine Sundowner Tour durch den Elefantenpark geplant hatten. Jedoch kamen wir leider 15min zu spät und deshalb haben wir uns nun für eine Sunrise Tour morgen früh um 6 Uhr entschieden. Grad gab es eine leckere Pizza in unserem Hostel und jetzt sitzen wir noch ein bisschen am Lagerfeuer, bevor es dann gleich zu Bett geht, weil wir ja morgen seeehr früh aufstehen müssen Zunge raus

3. Tag Addo Elephant Park - Port Elizabeth - Jeffreys Bay (152km)

An diesem Tag klingelte der Wecker schon um 4:30 Uhr Unentschlossen  Um 6 Uhr began dann unsere Sunrise Safari. Wir haben Büffel, Zebras, Kudus, Elephanten, Wildschweine, Meerkatzen und Schakale aus nächster Nähe gesehen. Leider keinen Löwen, aber da es nur 9 Löwen in dem Park gibt, gehört auch etwas Glück dazu. Danach ging es erstmal wieder ins Hostel zum frühstücken. Am Nachmittag habe ich dann nochmal eine Safari gemacht, in der Hoffnung diesmal mehr Tiere zu sehen, aber die Löwen haben sich trotzdem nicht blicken lassen. Dafür aber eine riesen Herde von Elefanten, die direkt vor und hinter uns die Straße überquert hat. Danach ging es dann Richtung Port Elizabeth, wo wir aber nicht lange geblieben sind. Wir sind nur einmal durch die Stadt gefahren und waren am Strand und sind dann weiter nach Jeffreys Bay.

Wie geil ist bitte Jeffreys Bay? Ein richtiger Surfer Ort mit einem super Strand. Hat mich ein bisschen an Australien erinnert. Wir haben in ein richtig cooles Hostel eingecheckt und hatten ungefähr das geilste Zimmer, was man sich vorstellen kann. Direkt unten am Strand mit einem riesen Balkon und natürlich super Blick auf den Strand und das Meer Lächelnd geiler gehts nicht. Das ganze Hostel bestand mal wieder zu 80% aus Deutschen und abends ging dort ordentlich die Party.


4. Tag Jeffreys Bay - Tsitsikamma National Park - Natures Valley (120km)

 Der Tag fing mit einem super schönen Sonnenaufgang über dem Meer an, den ich von meinem Bett aus beobachten konnte. Am Vormittag waren wir dann am Strand und haben den Surfern zugeguckt. Am liebsten wäre ich auch surfen gegangen. Das Highlight war ein großer Schwarm von Delfinen, der richtig nah am Ufer vorbei gezogen ist. Danach ging es dann Richtung Tsitsikamma National Park. Auf dem Weg dorthin haben wir kurz bei einem großen Yellowwood Baum angehalten, der über 1000 Jahre alt ist. Im National Park sind wir dann einen schönen Weg mit tollen Ausblicken zur Storms River Suspension Bridge gegangen, einer Hängebrücke über den Stormsriver. Wir haben ganz viele Klippschliefer/ Dassies gesehen, die gar keine Angst vor uns hatten. Am Abend sind wir ein paar Kilometer weiter nach Natures Valles gefahren, und haben nach einem Hostel gesucht. Wir haben dann ein total kurioses/ öko / natur Hostel gefunden Lachend Keine Ahnung wie ich das beschreiben soll. Das war mitten im Wald und dort liefen nur die totalen Ökofreaks rum. War jetzt nicht so mein Fall..Mama und Rick waren total begeistert. Von der Lage war es echt gut aber wirklich gewöhnungsbedürftig. Zum Abendbrot gabs dann selbstgemachtes Öko Essen und man saß am Lagerfeuer.

5. Tag Natures Valley - Plettenberg Bay - Knysna (65km)

An diesem Tag hatte ich mir großes vorgenommen. Ich wollte von der höchsten Bungy Brücke der Welt springen. Also haben wir uns morgens auf zur Bloukrans Bridge gemacht. Ich war die 4. die springen sollte. Also Montur angeschnallt und los gings. Die Brücke war ganz schön hoch (216m), aber ich wollte das durchziehen. Das schlimmste war eigt der Weg unter der Brücke entlang, da es nur Gitterboden war und man alles sehen konnte. Bloß nicht runtergucken !! Auf der Plattform angekommen war alles ganz cool. Die Leute waren super locker drauf und es lief coole Musik. Ich konnte den drei Leuten beim Springen zusehen und dann war ich auch schon drann..Die letzten Sachen angeschnallt und schon wurde ich bis zur Kante getragen. Dann ging auch schon der Countdown 5..4..3..2..1.. Bungyyyy wooooohooo und da bin ich nun gesprungen. Was ein geiles Gefühl!! 5 Sekunden freier Fall. Wow das ich das echt gemacht hab. Das war überhaupt nicht schlimm. Das schlimmste war echt dieser Gittergang. Aber wenn man dann da oben steht, denkt man gar nicht drüber nach..man springt einfach.

Danach ging es nach Plettenberg Bay. Dort haben wir in einem Restaurant am Strand mit super Ausblick zu Mittag gegessen. Der Strand war echt schööön. Anschließend ging es weiter nach Knysna, einer schönen Stadt an einer großen Lagune. Abends sind wir zur Waterfront gegangen und haben dort zu Abend gegessen.

 

6. Tag Knysna - Cape Town (488km)

Am morgen sind wir zum Knysna Elefantenpark gefahren, wo wir die Elefanten füttern durften und ganz nah an sie ran kamen. Wir haben viele schöne Bilder mit ihnen gemacht. Danach haben wir uns die Lagune in Knysna angesehen und die Knysna Heads. Die Heads sind zwei Sandsteinklippen, zwischen denen das Wasser vom indischen Ozean in die Lagune fließt. Man hatte mal wieder einen tollen Ausblick. Anschließend sind wir Richtung Mossel Bay weiter gefahren. In Mossel Bay waren wir am kilometerlangen Strand und danach in einem super witzigen Restaurant direkt am Hafen. Dann wurde es auch langsam Zeit, dass wir uns auf den Weg nach Kapstadt machen, da am nächsten Tag mein Praktikum beginnt. Gegen 19 Uhr waren wir dann wieder "zuhause".

Die ersten Tage

Donnerstag, 14.03.2013

Am Sonntag den 10.03 ging es nun endlich los nach Kapstadt mit meiner Mutter und Rick. Nachdem wir 5 Stunden Aufenthalt in London hatten, mussten wir noch weitere zwei Stunden im Flugzeug warten, weil es irgendein Problem gab. So sind wir dann morgens nach 11 Stunden Flug mit etwas Verspätung in Kapstadt gelandet. Geiles Wetter 30 Grad -  so soll das sein Lächelnd

Vom Flughafen wurden wir dann gleich abgeholt und zu unseren Unterkünften gefahren. Während der Fahrt hat unser Fahrer schon viel über Kapstadt erzählt und gezeigt. Ich wohne in einem großen Haus von Magister in Bo-Kaap. Bo-Kaap ist das Malayenviertel mit vielen bunten Häusern und Moscheen. Meine Mutter und Rick habe ich nur ein paar Meter weiter in einer schönen Lodge eingebucht.

In meinem Haus wohnen 18 Leute,  davon überwiegend Mädels alle aus den Niederlanden, Belgien, Frankreich oder Deutschland. Ich habe noch nicht alle kennengelernt, aber bist jetzt sind alle nett. Mein Zimmer ist auch okay. Ich hab ein Doppelbett, Schrank und Schreibtisch. Alles ist sehr einfach, aber das bin ich ja schon aus Bourke gewohnt Zunge raus

camps bay

Den ersten Tag haben wir dann am Strand von Camps Bay verbracht und danach  haben wir uns noch die Waterfront angeguckt. Das ist das Hafenviertel von Kapstadt mit vielen Restaurants und einer Sho pping Mall. Sehr viele Touristen aber ganz schön. Abends sind wir dann in einen typischen kapmalayischen Restaurant in Bo-Kaap gewesen. Nicht so mein Ding...ihr kennt ja meine Essgewohnheiten Zwinkernd Bin dann auch gleich am ersten Tag abends allein im dunklen nach Hause Lachend soll man ja eigt nicht machen, aber war auch nicht weit.

top of table mountan

Am zweiten Tag sind wir dann früh aufgestanden, um mit dem Hop on - Hop off Sightseeing Bus durch die City zufahren. Das Wetter war mal wieder geil und so saßen wir oben im Freien auf dem Doppeldecker Bus und haben uns die Stadt angeguckt. War echt interessant. Wir hatten einen Audioguide, der uns dann immer passend zu den Attraktionen mit Infos versorgt hat.  Wir sind dann zwischendurch beim Tafelberg ausgestiegen und mit der Gondel hoch gefahren. Woow der Ausblick war echt niceee. Wir sind dann 2 Stunden da oben rum gelaufen und haben uns alles angeguckt und tausende Fotos geschossen Zunge raus Echt schööön hier. Danach sind wir noch kurz über einen afrikanischen Markt gelaufen.

Am Abend sind wir mit ein paar Magister Leuten zum Lions Head gefahren und wollten zum Sonnenuntergang hochklettern. Wir waren leider etwas zu spät und die Sonne ging schon auf halber Strecke unter, aber es war trotzdem ein sehr schöner Anblick. Ich bin dann irgendwann umgedreht, weil es wirklich dunkel wurde und wir keiner Taschenlampe dabei hatten und ich keinen Bock hatte da in der Dunkelheit rumzuklettern. Wieder an unserem Haus angekommen habe ich mein Auto bekommen. Einen alten Golf 1 Zunge raus Naja was heißt alt..die wurden hier bis 2010 oder so produziert und meiner ist von 2005. Also ist der sogar neuer,  als mein guter Twingo zu Hause.

baboons

Am dritten Tag sind war dann zum Kap der guten Hoffnung gefahren über den Chapmans Peak Drive. Das ist eine schöne Küstenstraße mit tollen Ausblicken und ganz vielen Kurven. Am Cape Point angekommen sind wir hoch zum Leuchturm gelaufen - trotz gefühlter Windstärke 80Lachend  Dort am Cape Point liefen ganz viele Paviane rum, die man aber auf keinen Fall füttern sollte, weil die gefährlich seien könnten. Das hielt Rick natürlich nicht davon ab, seinen Rest Birne aus dem Auto zu werfen..Lachend und so kamen die Affen alle an, aber auch ein Ranger der mit uns geschimpft hat. Wir sind glaub ich alle Wanderwege abgelaufen die es dort gibt, aber es hat sich gelohnt, Auf der Rücktour waren wir am Boulders Beach und haben uns die kleinen Pinguine angeguckt die dort leben und danach waren wir noch in Muizenberg am Strand, bei den bunten Badehäuschen und haben dort an der Promenade sehr gute Fish&Chips gegessen. Mein Auto fährt sich echt gut und mit dem links fahren läuft das auch.. kenn ich ja aus Australien, also alles perfekt !!

Wir hatten bis jetzt nur geiles Wetter und die ersten Eindrücke von Kapstadt sind echt guuut. Wir sind aber auch schon an Wellblechcity vorbei gefahren und das ist echt krass dort. Diese Unterschiede...erst die schönen Häuser und ein paar Meter weiter leben die in ihren Blechhütten.

Mein Internet im Haus ist leider nicht so gut, deshalb kann ich nicht so viele Bilder hochladen. Aber ihr könnt ja bei Facebook gucken. Am 14.03 starten wir unseren 6 tägigen Garden Route Trip.

Viel Spaß beim Lesen Zunge raus

Letzte Vorbereitungen

Sonntag, 03.03.2013


Sooo bald geht es los. Heute in einer Woche werde ich in Kapstadt ankommen. Die letzte Woche werde ich jetzt nutzen, um noch einige Sachen zu regeln. Ich muss z.B noch einen großen Koffer kaufen und Geld wechseln. Mein Visum habe ich zum Glück schon. Ich kanns kaum erwarten
:)